«Des Menschen grösste Sehnsucht» - meine Gedanken
 

Menschen zieht es seit wir denken können in den Kampf für die Freiheit. Auch zieht es jeden Menschen vom Alltag in die Ferien, welche auf ihre Art und Weise die Freiheit bedeuten: „Des Menschen grösste Sehnsucht – ist die Sucht nach Freiheit“. Nur welcher Freiheit:

 

- Etwa Single zu sein. Bedeutet dies Freiheit, weil ich mich keinem Menschen verantworten und anpassen muss?

- Die Scheidung ist in unserer heutigen Zeit vielfach ein Trend geworden. Bedeutet sie vermeitlich Freiheit?

- Auch im Restaurant rauchen zu dürfen bedeutet für gewisse Menschen Freiheit.

- Das eigene Land verlassen, weil die Umstände es verlangen – ist das Freiheit?

 

Sicher, die Gedanken und Meinungen zu diesem Thema sind frei. Freiheit im obigen Sinne wird meiner Ansicht nach falsch verstanden. In Freiheit sein heisst für sich die Grenze setzen und NEIN zu sagen wenn man NEIN denkt – und JA zu sagen wenn man JA denkt.

Es sind die Grenzen welche die Freiheit bedeuten. Alle brauchen wir sie, die persönlichen Grenzen. Freiheit bedeutet mit Körper, Geist und Seele in Einklang sein und das zu äussern was man in der Seele spürt. Freiheit heisst aber auch Verantwortung zu tragen gegenüber sich selber, kurz: Verantwortung zu tragen gegenüber dem eigenen ICH.

 

Die Realität sieht meist anders aus. Vermeintlich leben wir das „Mein“: mein Geld, mein Haus, meine Familie und meine Kinder, meine Lust, mein Frust. Wo aber bleiben: ICH habe Gefühle, ICH empfinde LIEBE, ICH bin mich selbst und habe Vertrauen und Wert, ICH bin Intuitiv, ICH bin mich selber und bin mir dessen bewusst? Dieses ICH hat nichts mit Egoismus zu tun. Die Gleichsetzung mit dem Egoismus wurde uns nur so gelehrt. Wichtig ist sich selber immer wieder zu hinterfragen: Bin ICH glücklich mit dem Leben so wie ich es lebe, als Paar, als Familie, als Dorf, Schule, Verein, als Land und Kontinent.

 

Ehrlich, aufrichtig zu sich selber, sowie authentisch zu SEIN ist eine Lebenskunst. Nur zu schnell wollen wir uns einfach gefallen. In uns allen steckt noch das Kind und dieses sollten wir leben, gerade im Erwachsenenalter. Kinder leben in der Wahrheit. Wahrheit und Freiheit bedeutet EINS SEIN im Einklang mit der Schöpfung, der Natur, den Naturgesetzen und der eigenen LIEBE.

 

Betrachten wir das Leben einmal aus der Sicht unserer Zellen, welche unser Ursprung und unsere Existenz ist. In einer Selbstverständlichkeit leben diese in einem Inneren Milieu, welches sie tagtäglich in Balance - in einer ausgeglichenen Homöostase - halten. Jede Zelle hat ihre Individualität, ihren Wirkungsbereich, ihre Verantwortung und eigene Stabilität, sowie Sicherheit, mit der sie ihre Aufgabe erfüllt. Sie hat aber auch ihre Grenze, nämlich die eigene Lebensdauer. Sie gehört einer Gemeinschaft an, mit welcher sie kommuniziert und arbeitet. Die Zelle ist das kleinste, eigenständige und lebensfähige Lebewesen überhaupt und lebt trotz Begrenzung in ihrer eigenen Freiheit.

 

Ich betrachte das Immunsystem, welches für unsere Gesundheit zuständig ist, als den wahren Heiler. Manipulieren und stören wir dieses, so wird es unterdrückt und bricht zusammen, verliert seine Fähigkeit frei und handlungsfähig zu sein. Was hat unser Immunsystem nun aber mit unserem Selbstbewusstsein zu tun?

Unterdrücken wir unser Immunsystem wiederholt mit chemischen Keulen, wie Impfungen oder Tabletten, unterdrücken wir damit unsere innere Freiheit und somit unsere Seele. Unser Körper ist nämlich das Barometer unserer Seele und bringt zum Ausdruck was wir tief im Inneren fühlen.

 

Wird unser Selbstbewusstsein gestört und blockiert, verlieren wir unser Selbstvertrauen und schlussendlich unser Selbstwertgefühl. Ein Teufelskreis setzt ein und macht uns handlungsunfähig. Eine Folge dieser Handlungsfähigkeit wird sein, dass es in Zukunft mehr Altenheime geben wird als Schulen.

 

Mit Impfungen beginnt dieser Kreislauf, gefolgt von Antibiotika, Ritalin, etc. Mit dem Tod endet er. Sterben müssen wir alle einmal, das ist eine Tatsache. Die Frage lautet deshalb auch nicht „Ob“, sondern „Wie“ sterben wir. Ist die „chemische“ Abhängigkeit unsere Lebensfreiheit und unsere Zukunft? Müssen wir uns nicht darüber wundern, weshalb Unzufriedenheit die Zufriedenheit, Gewalt die Liebe, Misstrauen das Vertrauen und Verantwortungslosigkeit die Verantwortung aus unserem Leben verbannt?

 

Jeder ist sich selbst der Nächste, steht dem eigene ICH dadurch am nächsten und kann mit Ehrlichkeit diese Frage selber beantworten.