Es gibt nichts Schöneres als die Erde durch die Augen eines
Kindes zu sehen
 

Die Zeit ist im Wandel. Dem unterliegen auch Kinder. Viele sind mit einer besonderen Begabung gekrönt auf die wir unser Augenmerk richten sollten. Nur, Eltern lassen sich bei solchen selbst entdeckten „besonderen Begabungen“ ihres Kindes auch gerne von einer Selbstreflektion leiten. Sie transformieren quasi ihre eigenen, vielleicht in der Kindheit nicht erreichten Ziele und Triumpfe in ihre Kinder. So fördern sie deren Freizeit und das Hobby in einem Perfektionismus welcher auch schnell zur Last wird. Viele Kinder leiden unter ihren Begabungen weil der Druck durch Erwartung und Stress stetig steigt.

„Es ist ein Geburtsrecht von Kindern, dass sie Kind SEIN dürfen“.

Die Folge davon sind Angstattacken, Schlaf- und Essstörungen, In-Toleranzen, Allergien von Materialien auf der Haut oder im Atmungssystem und auch Selbstmordgedanken. Kinder versuchen im Grundsatz immer, es den Eltern oder auch Lehrpersonen recht zu machen und strengen sich dabei extrem an. Daraus resultieren oft Depressionen als Ausweg um überhaupt zu überleben. Der Stress schlägt auf die Nerven. Darm oder die Muskeln können davon ebenso betroffen sein. Viele Eltern glauben zu wissen was ihr Kind will und erträgt. Sie betrachten ihre Kinder aber mit ihren Augen und sehen so oft nur an diese heran.  

Menschen leben oft Abhängigkeit und glauben irrtümlicherweise es sei LIEBE. Liebe als solche ist bedingungslos. Ein Kind ist allerdings noch zu jung um diesen spirituellen Gedanken wahrzunehmen. Unsere Leistungsgesellschaft lehrt unsere Kinder nicht mehr, sich frei zu entwickeln und ihr eigenes Tempo, Zyklen und Phasen zu leben. Vieles läuft unter dem Deckmantel eines Schubladensystems, von Erwartungen und Intelligenz. Nur ist Intelligenz nicht Weisheit und diese gilt es unseren Kindern zu lernen. Ja zu sagen, wenn sie ja fühlen und nein zu sagen wenn sie nein denken. Kinder haben das Recht sich so äussern zu können und es bedarf unserem Respekt und unserer Wertschätzung. Nichts ist für die Ewigkeit, auch kein Schulsystem das durch unser Ego gesteuert wird. Richtig oder falsch liegen immer im Auge des Betrachters denn wie heisst es so schön: „Viele Wege führen nach Rom“.

 

Die Zeit ist reif, dass Kinder wieder Kind SEIN dürfen und wir ihnen mit Herz begegnen, sie anhören. Es entspricht ebenfalls der Wahrheit, dass sie unsere besseren Lehrmeister sind als wir die ihren, speziell was Gefühle betrifft. Wir Eltern begleiten sie ein Stück auf Gottes Erdboden. Es muss unsere Aufgabe sein ihnen Grundwerte wie Demut, Dankbarkeit, Respekt gegenüber sich selber und dem Gegenüber, sowie im speziellen Eigenliebe zu vermitteln.

„Man muss nicht sehen können um zu glauben, man muss glauben um sehen zu können“.

In unserer Berufspraxis, der Homöopathie, sehen wir viele Kinder welche sich so stark unterordneten, dass ihnen die Lebensfreude verloren ging. Ängste beherrschen ihr junges Dasein. Bauchschmerzen, Migräne, Depressionen, sogar Anorexie und Bulimie weisen darauf hin, dass etwas nicht stimmt. Aus Sicht der Kinderaugen ist doch aber gerade die Lebensfreude das kostbarste Gut der Vergangenheit. Sie soll unser inneres Kind ewig nähren.
 

Vorwürfe, liebe Eltern, möchte ich ihnen ersparen. Es gibt KEINE. Die meisten Eltern wollen für ihr Kind nur das Beste. Und jeder Mensch tut das was er kann und auch gelernt hat. Versuchen sie die Welt aus ihren eigenen Kindheits-erfahrungen und Kinderaugen zu sehen und zu fühlen. Das Leben ist Veränderung und weiter gehen. Nehmen sie sich Zeit für Gespräche. Geben sie Zeit – sie ist bereits die Hälfte der Heilung.

Ich unterstütze Sie dabei gerne von Herzen mit der Kunst der Homöopathie. Sie wird die Disharmonie ihres Kindes wieder in die Harmonie bringen.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und das Lesen meines Herz-Anliegens.

In diesem Sinne in LIEBE


Francine Kara-Horand
Homöopathin