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Neben der klassischen Medizin, der Naturheilkunde oder chinesischen Medizin gibt es weitere Möglichkeiten der Heilung.
Eine davon ist die Homöopathie.
Sie basiert auf dem Prinzip der 'Ähnlichkeit'.
Die drei W's stehen also nicht für das World Wide Web (Internet) sondern für eine kurze Übersicht in das Thema:
Was ist überhaupt Homöopathie?
Wie definiert sich Heilung? und
Wie entstehen Krankheiten?


Was ist die klassische Homöopathie?
Die Homöopathie wurde durch Christian Friedrich Samuel Hahnemann entdeckt. Er stellte durch Selbstversuche mit der Chinarinde fest, dass durch mehrmalige Einnahme bei einem gesunden Menschen, malariaähnliche Symptome zu Tage traten. Nach dieser entscheidenden Entdeckung führte Hahnemann sechs Jahre lang an sich und seinen Familienmitgliedern Experimente mit verschiedenen Substanzen durch.
Hahnemann prägte den Begriff Homöopathie abgeleitet vom griechischen homóios (ähnlich) und páthos (Leid, Schmerz, Affekt). Er empfahl die Verwendung von jeweils einem Arzneimittel, welches er zusätzlich nur in kleinen Dosen verabreichte. Seine ärgsten Feinde kamen deshalb auch aus den Reihen der Apotheker, welche um ihre Geschäfte fürchteten. Trotz anhaltender Verfolgung entwickelte sich die Homöopathie weiter. Widerkehrende Symptome, stellte Hannemann weiter fest, blieben durch Potenzierung kleiner Dosen nach einmaliger Einnahme aus.
1810 entstand sein Hauptwerk 'Organon der Heilkunst'. Im Artikel §1 heisst es: 'Der Arzt hat kein höheres Ziel als Kranke gesund zu machen, was man heilen nennt'. Zwischen 1826 – 1830 erschien das mehrere Bände umfassende Werk 'Die chronischen Krankheiten'. Sie bilden die Grundlage der heutigen, klassischen Homöopathie.
Wie definiert sich Heilung?
Die Homöopathie ist eine Heilmethode welche den ganzen Menschen berücksichtigt. Jeder Patient ist eine individuelle Persönlichkeit, welcher meine Wertschätzung in Form von ganzheitlicher Beratung und Behandlung zuteil wird. Die begleitende homöopathische Arznei (Globuli) regt die Lebenskraft des Patienten an, wodurch seine Krankheiten nach dem Prinzip der Hering'schen Heilungsregeln* von innen nach aussen und von oben nach unten heilen.
Die homöopathischen Heilmittel – welche Hahnemann entwickelte – werden in erster Linie aus Pflanzen gewonnen. Auch Metalle, Mineralien, Tiere, sowie durch Krankheit produzierte Stoffe werden für die Herstellung der mehr als 2000 Heilmittel verwendet.
Der Grundsatz der Homöopathie lautet 'Similia similibus curentur', was so viel heisst wie: 'Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt'. Ein Mittel hat nur die Kraft die Symptome zu heilen, welche es während der sogenannten Arzneimittelprüfung bei einem gesunden Menschen hervorbringt.
* «Die Reise einer Krankheit» von Dr. Mohinder Singh Jus. Durch die Unterdrückung seiner Gefühle und den Verrat am eigenen Herzen erschafft der Mensch Krankheit und Konflikte.
Wie entstehen Krankheiten?
Im Leben entstehen aus Sicht der Homöopathie die Krankheiten aus unseren Wurzeln, sprich Veranlagungen unserer Vorfahren. In der Fallaufnahme bringt sie diese zu Tage. Die vier Miasmen in der Lehre von Samuel Hahnemann sprechen von: der Psora/Krätze (der Mutter aller Krankheiten), dem Sykotische Miasma (Tripper), dem Syphilitischen Miasma (Syphilis) und dem Tuberkulare Miasma (Tuberkulose).
Aus der Veranlagung von Mutter / Vater, Grosseltern beiderseits ergeben sich Krankheiten welche meist unterdrückt waren, die für uns Nachkommen aber den Nährboden für Krankheiten bilden können. 'Die Reise einer Krankheit', geschrieben von Dr. Mohinder Singh Jus, ist eine interessante Betrachtung dieser Thematik, sowie der oben erwähnten Miasmen, welche durch die Klassische Homöopathie aufgelöst, sprich geheilt werden können.
